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Ganztagesbetreuung an der Leibertinger
Wildensteinschule angelaufen
Walter Hubbuch: Die „außerunterrechtlichen Betreuungszeiten“ haben ihre erste Feuertaufe bestanden; Schulträger und Schulleitung konnten vier kompetente Mitarbeiter/-innen für die Ausweitung des Betreuungsangebotes gewinnen; das Angebot soll weiterentwickelt werden mit dem Ziel jeden Wochentag abdecken zu können und eines Tages auch die Kindergärten mit ins Boot zu nehmen. Pünktlich, wie geplant,
startete in dieser Woche an der Leibertinger Wildensteinschule die Erweiterung
des Schülerbetreuungsangebotes „Außerunterrichtliche Betreuungsangebote“.
Der derzeitige Kerntag, der Dienstag bietet alles auf einmal: Betreuung
der angemeldeten Schüler/-innen vor und nach Unterrichtsbeginn, bzw.
Ende, Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Kreatives Angebot. Für
Bürgermeister Armin Reitze und Schulleiter Hubert Stekeler war es
sehr erfreulich, vier kompetente Mitarbeiter/-innen gefunden zu haben.
Darunter sind zwei ehemalige Erzieherinnen und ein ehemaliger Lehrer, alle
vier starteten mit Elan in das neue Unternehmen: Ursula Bücheler,
Jennifer Ehret, Gabi Heim und Peter Wirth. Reitze freute sich darüber
hinaus über die finanzielle Hilfe durch das Land Baden-Württemberg,
die Kosten für die Eltern hätten auch durch den gemeindlichen
Zuschuss in Grenzen gehalten werden können.
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| Aufs erste sieht der Organisationsplan
verzwickt aus, auf den zweiten erkennt man die einzelnen Pakete: Betreuungszeit
morgens, mittags, Mittagessen und Betreuungszeit, Hausaufgabenbetreuung
und Angebotsbetreuung. Für erschwingliche 3,-- € kann ein vollwertiges
Mittagessen gereicht werden, beim ersten mal vom „Gasthaus zur Burg“ aus
Leibertingen geliefert. Die zehn ersten „Esser“ beäugten aufs erste
zwar die angebotenen Speisen argwöhnisch, doch wie bekannt: der Appetit
kommt beim Essen und so wurde eine leckere Mahlzeit bis zur letzten Gabel
genüsslich aufgegessen. Insgesamt waren beim erstenmal 26 Betreuungspakete
nachgefragt.
Im März soll versuchsweise an vier Donnerstagnachmittagen versuchsweise eine Erweiterung des Dienstagsangebots erprobt werden, die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass Interesse daran bestehen wird. Die Angebote sollen fernerhin auch auf die Kindergärten ausgeweitet werden, wenn die Nachfrage sich ergäbe. Bürgermeister Reitze bestätigte, dass in Gesprächen mit Betroffenen immer mehr der Wunsch für eine Vormittags- und teilweise eine Ganztagesbetreuung vorhanden sei und wachse |
Insofern stünde die
Gemeindeverwaltung voll hinter den Überlegungen der Schulleitung,
da wir es uns als Gemeinde nicht leisten könnten, bei all den sonst
sowieso vorhandenen Nachteilen bei der Infrastruktur uns auch noch im Bildungsbereich
abhängen zu lassen. Die Überlegungen der Schule sind plausibel:
mit außerschulischen Betreuungszeiten wolle man allen Eltern zu äußerst
kostengünstigen Konditionen eine verlässliche Planbarkeit des
Tages anbieten. Hieraus ergäben sich sowohl arbeitsmarktpolitische
Chancen als auch ein stressfreieres Familienleben. Ganz nebenbei eröffneten
sich für die Schüler/-innen neue Möglichkeiten des sozialen
Lernens. So rundete Rektor Stekeler die Zielsetzung der Unternehmung ab.
Für die Gemeinde ergibt sich, so der Rathauschef Reitze, derzeit ein
Kostenaufwand von knapp unter 1000,-- €/Jahr. Der äußere
Rahmen des Angebotes sei nun vorzüglich geschaffen, so der Schulchef.
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